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Wer Aktivitäten in Antalya sucht, findet hier mehr als einen Badeort. Die Stadt verbindet eine lebendige Altstadt, römische Geschichte und ein Meer, das vom Zentrum aus gut erreichbar ist. Sie passt zu Reisenden, die Kultur und Strand kombinieren möchten, zu Familien mit größeren Kindern und zu Paaren, die zwischen Museen, Cafés und einem Bootstag wechseln wollen.
Anders als Alanya ist Antalya eine richtige Großstadt mit Hafen, Altstadt und Universität. Wer zwischen beiden Orten schwankt, findet im Beitrag Antalya oder Alanya? Wo übernachten, was besichtigen? einen direkten Vergleich.
Kaleiçi ist das historische Herz der Stadt. Zwischen schmalen Gassen stehen alte Holzhäuser, viele davon sind heute Hotels, Teestuben und Kunstgalerien. Der Weg führt hinunter zum Jachthafen, wo die Ausflugsboote ablegen. Man verläuft sich hier gern, und das ist der Reiz. Am besten kommen Sie am späten Nachmittag, wenn die Hitze nachlässt. Für einen ersten Rundgang reichen zwei bis drei Stunden. Weitere Ideen finden Sie im Beitrag Sehenswertes in Antalya: Kaleiçi, antike Städte und ein Tag auf dem Meer.
Das Tor wurde im Jahr 130 n. Chr. zu Ehren des Besuchs von Kaiser Hadrian errichtet. Es markiert den Übergang vom modernen Stadtteil zur Altstadt und gehört zu den bekanntesten Bauwerken der Stadt. Kommen Sie am besten am Vormittag, dann ist der Platz davor noch ruhiger. Das Tor lässt sich gut mit einem Spaziergang durch Kaleiçi verbinden, der Weg ist kurz.
Das Minarett mit den gerillten Schaft stammt aus dem 13. Jahrhundert, aus der Zeit der Seldschuken. Es ist eines der Wahrzeichen von Antalya und von der Altstadt aus gut zu sehen. Die Moschee wird weiterhin genutzt. Achten Sie beim Besuch auf angemessene Kleidung: Schultern und Knie sollten bedeckt sein, und die Schuhe bleiben vor dem Betreten des Gebetsraums am Eingang. Für Frauen liegt oft ein Tuch bereit.
Das Museum zeigt Funde aus der Region, darunter Skulpturen und Alltagsgegenstände aus der Antike. Wer danach die antiken Städte im Umland besucht, versteht die Ausgrabungen deutlich besser. Planen Sie rund zwei Stunden ein. Am Vormittag ist es meist ruhiger als am Nachmittag, wenn die Reisegruppen kommen.
Im Stadtgebiet gibt es zwei Wasserfälle. Der Obere Düden stürzt in einer Schlucht hinab, der Untere Düden fällt direkt ins Meer. Besonders im Frühjahr führen sie oft mehr Wasser. Festes Schuhwerk ist hilfreich, denn die Wege können steinig und rutschig sein. Nehmen Sie ausreichend Wasser mit, vor allem im Sommer.
Der lange Kiesstrand westlich der Innenstadt hat einen großen Vorteil: Er liegt vor einer Kulisse aus den Bergen des Taurusgebirges. Das Wasser ist meist klar. Da es sich um einen Kiesstrand handelt, sind Badeschuhe praktisch. Die Strandpromenade eignet sich gut für eine Runde am Abend, wenn die Luft angenehm kühl wird.
Die antike Stadt östlich von Antalya ist für Besucher ein ruhiger Gegenpol zur Innenstadt. Besonders eindrucksvoll sind das große Stadion und die lange Säulenstraße, die von Torbögen gesäumt ist. Planen Sie für den Besuch einen halben Tag ein und bringen Sie Sonnenschutz und Wasser mit, denn es gibt kaum Schatten. Am Vormittag ist es deutlich angenehmer.
Das römische Theater von Aspendos gehört zu den am besten erhaltenen Theaterbauten der Antike. Es wird bis heute für Aufführungen genutzt, und im Sommer finden hier Konzerte und Festivals statt. Die Anfahrt dauert länger, deshalb ist Aspendos am besten mit Perge auf einer Tour verbunden. Bei Veranstaltungen lohnt sich die Recherche vorab, denn die Programme wechseln jedes Jahr.
Die kleine Insel vor Antalya ist der beliebteste Ausflug vom Wasser aus. Sie erreichen die Insel mit dem Boot, es gibt Zeit zum Schwimmen in klarem Wasser und zum Erkunden der Bucht. Die Tour Antalya: Bootsausflug zur Insel Suluada mit Mittagessen und Hoteltransfer dauert 7,5 Stunden und umfasst Mittagessen sowie den Hoteltransfer. Bringen Sie Sonnencreme, Badesachen, einen Hut und eine Tasche für Wasserflaschen mit. Auf dem Boot ist es oft windig, daher empfiehlt sich eine leichte Jacke.
Antalya hat ein mediterranes Klima mit sehr heißen Sommern und milden Wintern. Die Hauptsaison liegt von Juni bis September. In dieser Zeit ist es sehr warm, das Meer lädt zum Baden ein, und die Stadt ist voll. Juli und August sind die heißesten Monate, und die Mittagszeit ist oft drückend. Wer die Hitze meiden möchte, plant Besichtigungen am Vormittag und Abend.
Die besten Monate für Städtereisen sind meist das Frühjahr und der Herbst. Im Mai und Juni sowie im September und Oktober sind die Temperaturen angenehm, und es ist weniger los. Im Oktober eignen sich die Tage gut für Bootsausflüge und Familien, mehr dazu im Beitrag Oktober in Antalya: Suluada-Tagesplan, Tipps und Ausflug für Familien. Im Winter ist die Stadt ruhig und mild, aber das Meer ist kalt, und manche Ausflüge laufen dann nicht. Einen Monat-für-Monat-Überblick finden Sie unter Beste Reisezeit für Antalya: Monat für Monat.
Der Flughafen Antalya (AYT) liegt etwa 20 bis 30 Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Das ist für einen Städtetrip kurz, und Sie sind schnell in der Altstadt. Für eine bequeme Fahrt vom Flughafen zu Ihrer Unterkunft können Sie einen privaten Flughafentransfer buchen.
In der Stadt selbst kommen Sie gut zu Fuß durch Kaleiçi und entlang der Uferpromenade. Für Ziele außerhalb des Zentrums nutzen Sie Stadtbusse, Minibusse oder Taxis. Die Anreise zur Insel Suluada ist mit dem Boot ab dem Hafen unkompliziert. Route und Dauer erklärt der Beitrag Anreise zur Suluada Island ab Antalya.